Konzert 2005

... es eilen die Stunden, es fliehet die Zeit -

schnell ist das Schöne vorbei ...

Melodien zum Träumen und Genießen
Stürmisch gefeiertes Kreiskonzert des Sängerkreises Bonn und Umgebung e.V.

Am 23.10.2005, pünktlich um 17.00 Uhr begrüßte eine gut gelaunte Helga Eckhardt, die 1.Vorsitzende des Sängerkreises Bonn und Umgebung e.V. die Gäste in der bis zum letzten Platz gefüllten Stadthalle Reinbach mit den Worten „Singen gehört zum guten Ton". Sie bedankte sich beim Publikum für das zahlreiche Erscheinen und bei den Ehrengäste u.a. Stefan Raetz mit Gattin, Bürgermeister Stadt Rheinbach, Wolfgang Henseler, Bürgermeister Stadt Bornheim, Dr. Bärbel Steinkämper, Bürgermeisterin Gemeinde Alfter, Dr. Christian Boose und Gattin, Gemeinde Swisttal, Jürgen Bruder, stellvertr. Bezirksvorsteher Bad Godesberg, sowie Ursula Perkams nebst Ehegatten, stellvertr. Bürgermeisterin Wachtberg. Ein ganz großes Dankeschön verkündete Helga Eckhardt an Herrn Dr. Klaus Tiedeken, Vorstandsmitglied der Stiftung der Kreissparkasse Köln, sowie Frau Horn und Frau Zens, ebenfalls von der Kreissparkassenstiftung Köln, die es ermöglichte dieses große Konzert Eintrittfrei zu gestallten.

Herr Dr. Tiedeke überbrachte mit seinem Grußwort, im Namen des Vorstandes der Kreissparkasse Köln, die besten Grüße an die Freunde der Chormusik. Er betonte, dass die Stiftung gerne solch großartige Veranstaltungen für jung und alt unterstützt.

Nun übernahm Willi Baukhage, vielen als ehemaliger Karnevalsprinz der Stadt Bonn bekannt, in bekannt lockerer Art die Moderation. Er dankte den vielen Anwesenden, die gekommen sind Chormusik zu erleben. „Hier kommt nichts vom Band, sondern live, von ausgezeichneten Chören dieser Region“.

Er stellte als erstes die 31 Sänger des MGV Rheinbach vor, welche im nächsten Jahr ein 160 jähriges Chorjubiläum feiern werden. Vladislava Koll dirigierte den Chor mit den Liedvorträgen Träume sind stärker, Gesang an die Freunde und La Montanara. Damit war nicht nur das Eis gebrochen, sondern ein stürmisch gefeierter Konzert Nachmittag nahm seinen Lauf. Die 40 Sängerinnen und Sänger des Gesangvereins 1865 Lüftelberg mit ihrem Dirigenten Engelbert Hennes, zeigten zugleich, dass Chorgesang nicht nur Gesang, sondern auch ein sich zur Schau stellen ist. So wurden Chor der Landsleute aus „die verkaufte Braut“ und Heil sei dein Tag aus „Zar und Zimmermann“, zu einem musikalischen Leckerbissen, wobei der Solist Egbert Herold gekonnt dazu beitrug. Im Jahre 2003 wurde der 50 Sängerinnen starke Frauenchor Rheinbach gegründet, und was die Dirigentin Kimiko Bernhöft in dieser kurzen Zeit daraus machte, wurde mit den Liedern „Barcarole, ich hätt` getanzt heut Nacht und Memory“ unter Beweis gestellt. Eine großartige Leistung dieses jungen Chores.. Die Solistin Wibke Hammer trug anschließend mit charmanter Ausstrahlung Musical Melodien von George Gershwin und Richard Rogers vor, begleitet am Klavier von Marco Zimmermann .Als letzter Chor vor der Pause betrat der Projektchor des MGV Concordia Niederbachem unter der Leitung von Ekaterina Sonntag die Bühne. Die über 50 Sängerinnen und Sänger begeisterten nicht nur durch ihre gesanglichen Darbietungen, sondern auch durch das choreografische Darstellen und die wandelnde, zu den Liedern passende, Bekleidung die Zuschauer. So wurde nach den Musical-Liedern „Somewhere, Exodus und Cabaret“ auch ein Zugabe fällig.

Die Chorgemeinschaft „Die Brücke“ Meckenheim Merl eröffnete mit 42 Sängerinnen und Sängern den 2. Teil des Konzertnachmittags unter dem Titel „Horch was swingt von draußen rein“. Der Chorleiter Dirk Richartz, zugleich auch Kreis-Chorleiter, hatte diesen Chor sehr gut eingestimmt und zeigte was man aus Volksliedern machen kann, wenn man diese im Swing-Rhythmus vorträgt. Als der Chor dann noch „Oh Kathrin ich han dich verloore“ und „dat Wasser von Kölle is jut“ verswingt anstimmte, war natürlich die nächste Zugabe fällig. Nun wieder ein ganz anderes Bild, als die 22 Männer des MGV Concordia Niederbachem, in ihren Klassischen, rot-schwarzen Uniformen, die Bühne betraten. Ekaterina Sonntag dirigierten den Chor, wieder in ihrer gekonnt gefühlvollen Art, bei den Liedern „Hello Dolly und Conquest of paradise“. Der Gesangverein Cäcilia Queckenberg, dem auch die 1.Vorsitzende und der Geschäftsführer des SKB angehören, begeisterte nun mit einem sehr bunten Programm die vielen Gäste. Alfons Gehlen, der Dirigent des Chores hat es verstanden, den Chor, mit zu den Stücken passenden Darstellungen, zu präsentieren. So wurde „Feinsliebchen sollst mir nicht barfuss gehen und die Julischka aus Budapest“ nicht nur chorisch ausgezeichnet dargeboten. Beim Kriminal Tango, wurde ein wenig die Bar-Szene nachgestellt mit einem Tango-tanzenden Paar, so dass das Lied gemäß den Text „und in die Spannung da fällt ein Schuss“, an Originalität gewann.. Dass auch die Kölsche Mundart zu solch einem Konzertnachmittag passt, das demonstrierte der MGV Rheingold Witterschlick mit seinem Chorleiter Peter Mehl. Sicherlich haben nicht alle Gäste den genauen Wortlaut von „De Ähzezupp“ oder „Ävver Minsche sin se all“ und „Kölsche Kirmes“ verstanden, aber den Inhalt dieser Lieder bestimmt .Peter Mehl, der seit 30 Jahren den Chor dirigiert, bewies damit die Herzlichkeit dieser rheinischen Lieder und natürlich forderte das Publikum eine Zugabe. Damit der Chor auch den Beweis antreten konnte hochdeutsch zu singen, ließ der Chor das Lied „Märchen“ erklingen.

Nun bat Helga Eckhardt die Dirigenten auf die Bühne, um ihnen zum Dank für die geleistete Arbeit einen prächtigen Blumenstrauß zu überreichen. In ihrem Schlusswort sagte sie, wenn es am Schönsten ist, muss man gehen, und sie bedankte sich bei einem sehr guten und konzentrierten Publikum. Wertvoll und wichtig sollte so ein Konzert sein, so Helga Eckhardt, und weiter, das haben wir erreicht. Sie bedankte sich noch einmal bei der Sparkassenstiftung, dass der Sängerkreis Bonn und Umgebung e.V. dieses Konzert gestalten durfte.

So ging nach 3 ½ Stunden ein Konzert zu Ende, von welchem man sagen kann, Chormusik ist nicht tot, sondern Chormusik lebt und wie. Wenn Chöre sich in dieser Form so weiter entwickeln, so werden sie auch in Zukunft nicht nur Zuschauer, sondern auch viele aktive Freunde, für die Chormusik begeistern und gewinnen.

Pressesprecher Dietmar Waloßek

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